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Drachenweihnachtsüberraschung (36)

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Franzi machte große Fortschritte als Zauberlehrling. Die alte Hexe Kranawitha lobte ihn oft und darauf war der kleine Drache sehr stolz. In der letzten Zeit schneite und schneite es auf dem Feuerkogel. Dicke weiße Schneeflocken wirbelten aus den grauen Wolken. Der Wind blies den Schnee vor sich her. Es war ziemlich kalt geworden und Drachenmama Frieda hatte gemeinsam mit Drachenpapa Fridolin einen dicken Vorhang am Höhleneingang befestigt, damit der Schnee nicht in die Höhle geweht werden konnte. Franzi sauste jeden Nachmittag nach seinen Hausaufgaben mit den Schiern oder der Rodel über die Hänge. Manchmal begleitete ihn sein Papa und auch Franziska war häufig mit dabei. Der kleine Drache liebte es im Schnee herumzutoben. Die eine oder andere Schneeballschlacht gegen den Papa oder seine Freundin Moni hatte er schon gewonnen. Mit Moni unternahm er Schneeschuhwanderungen bis zu der Höhle, die sie ihm gezeigt hatte. Manchmal war es schon dunkel, wenn er von seinen Schneeabenteuern zur...

Zaubern will gelernt sein (35)

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Nachdem Franzi zusammen mit seinem Papa Fridolin in einer herrlichen hellen Vollmondnacht - wie Kranawitha gewünscht hat - von einer Eibe den Zweig abgeschnitten hatten, konnte es der kleine Drache kaum erwarten, wieder zu seiner Lehrmeisterin, der Hexe Kranawitha, zu kommen. Endlich, endlich würde er zaubern können. Die Tage bis zu seiner nächsten Zauberstunde in der Hexenhöhle wollten und wollten nicht schneller vorübergehen. Franzi bemühte sich besonders, in der Drachenschule im Drachenfelsen am Drache nsee brav zu sein und gut aufzupassen. Seine Dracheneltern hatten ja nur unter der Bedingung, dass er in der Schule und bei den Hausaufgaben ordentlich und ohne Murren arbeitete, seinem Wunsch zugestimmt Zauberlehrling zu werden. In der Drachenschule fiel es Franzi gar nicht schwer, weil seine Lieblingslehrerin Fräulein Rosanna Funkendrache so nett war und es immer wieder nicht nur interessant, sondern auch lustig wurde. Die Hausaufgaben allerdings waren da ein Problem. Nach der Sch...

Gut Ding braucht Weile - nur Geduld (34)

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  Nach einer unruhigen Nacht mit vielen Träumen über Zauberstäbe und Zaubersprüche erwachte Franzi am frühen Morgen. Vor der Drachenhöhle war es noch dunkel. Ein letzter Mondstrahl fand seinen Weg in die Höhle. Bald würde es dämmern und Zeit aufzustehen. Franzi hing seinen Gedanken nach. Er überlegte, wie er seinen Tag nun einteilen würde. Erst kam die Schule, dann die Hausübung und dann, ja dann endlich würde er zu Kranawitha fliegen um richtig zaubern zu lernen. Drachenmama Frieda war bereits aufgestanden und Drachenpapa Fridolin sprach leise mit ihr. Der kleine Drache hörte nur einzelne Wörter wie „Kranawitha, Schule, Franzi, Zeit…“ Deshalb wusste das Drachenkind, dass Mama und Papa über ihn und seinen Wunsch zaubern zu lernen sprachen. Franzi rieb sich seine müden Drachenaugen und setzte sich mit einem Ruck auf. Sogleich ließ er sich wieder auf den Latschenkieferteppich sinken. Ach, wie müde er war! Nur die Vorfreude auf den besonderen neuen Tag ließ ihn auf seine Beine hüpfe...

Ein Lehrling für Hexe Kranawitha (33)

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Die Schule hatte wieder begonnen und auch die kleine Franziska, Franzis manchmal etwas nervige Schwester, flog wieder jeden Tag abwechselnd mit Drachenpapa Fridolin oder Mama Frieda zum Drachenkindergarten. Franzi hatte sich sehr auf die Drachenschule im Drachenfelsen am Drachensee gefreut. Er war nun nicht mehr bei den kleinsten Drachenkindern, sondern durfte mit seinen Freundinnen und Freunden in die nächste Drachenschulklasse gehen. Natürlich war seine Lieblingslehrerin, Fräulein Rosanna Funkendrache, ebenfalls wieder mit dabei. Wie neugierig war Franzi, zu sehen, ob sich die Drachenkinder und Fräulein Funkendrache verändert hatten. Unser kleiner Drache war in den letzten zwei Monaten gewachsen. Nicht nur seine Ohren, sondern auch alles andere an ihm war sichtlich größer geworden. Er merkte das, wenn er sich in seinem alten Spiegel betrachten wollte. Franzis Haarschopf war nicht mehr zu sehen. Auch sein Drachenschwanz und seine Drachenflügel waren gewachsen. Das freute Franzi. Bes...

Abenteuer mit Moni (32)

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Erschrocken riss Franzi die Augen auf und musste auch gleich dreimal kräftig niesen. „Haptschi! Haptschi! Haptschi!“ Ganz verschlafen blickte er sich um. Was sah er da? Seine kleine Schwester Franziska saß neben seinem Schlafplatz, hielt eine rabenschwarze Feder in der Hand und kicherte. „Na, warte! Wenn ich dich erwische!“, rief Franzi und sprang auf seine kurzen Drachenbeine. Hatte ihn doch seine kleine Drachenschwester tatsächlich an der Nase gekitzelt, während er noch schlief. Doch Franziska war schneller. Sie sauste zu Drachenmama Frieda und versteckte sich hinter ihr. Mama Frieda lachte herzlich. Ein munteres Gerangel spielte sich da rund um Mama ab. Franziska war so flink, dass Franzi sie nicht erreichen konnte. Schließlich gab er auf und meinte: „Es ist nicht aller Tage Abend. Ich erwische dich schon einmal und dann kitzle ich dich so lange, bis du vor Lachen umfällst.“ Mama Frieda lachte noch immer. Dann forderte sie die beiden Drachenkinder auf, sich an den Frühstückstisch zu...

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Endlich! (Wie ein Drachenfsch im Wasser 2) (31)

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  Als am Abend Drachenpapa Fridolin zur Drachenhöhle am Feuerkogel kam, warteten Franzi und Franziska schon auf ihn. Das war eine Freude! Endlich war Papa da! Franziska stürmte auf ihn zu und klammerte sich an seine mächtige Hintertatze. Lachend machte Papa einen Tritt nach vorne und nahm dabei die kleine Franziska mit. Er bückte sich zu Franzi und struwwelte seinen Haarschopf. „Hallo, ihr beiden! Wie war euer Tag? Was habt ihr mit Mama Frieda unternommen?“, fragte er. Dann beugte er sich zu Franziska, hob sie hoch und setzte sie auf seinen mächtigen Rücken. Franzi saß nun auf seiner Vordertatze. So betraten sie die Drachenhöhle, in der Drachenmama Frieda gerade aufräumte. „Wir haben heute Drachenbrot gebacken und Mama hat Drachenkäse gemacht. Es war sehr lustig. Am Nachmittag durften wir zur Hexe Kranawitha und ein wenig mit Siegi und Morgana spielen, während Mama mit der Hexe neue Kräuterteemischungen in kleine Säckchen füllte.“ Papa Fridolin nickte und meinte: „Ihr wart ja seh...